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title: Abteilung MÄTUA
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date: 2021-12-13
modified: 2022-06-08
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# Abteilung MÄTUA

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   Herzlich willkommen beim Männerturnen - Fitness für jedermann
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 #### **MÄTUA (Männerturnabteilung) - eine aktive Abteilung im sympathischen Dorfverein**

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 #### **Unser in die Jahre gekommenes Team freut sich über jede Verstärkung.**

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 #### **Alle, die fit bleiben möchten, sind zu einer Schnupper-Übungsstunde herzlich eingeladen. Unter fachkundiger Anleitung bieten wir montags ab 20 Uhr eine abwechslungsreiche altersgerechte Übungsstunde, siehe [Was wir machen](https://www.tus-witten-stockum.de/abteilungen/abteilung-maennerturnen/was-wir-machen/).**

 #### **Jüngere können auch gerne parallel ein eigenes Übungsprogramm aus dem Bereich Turnen / Sport / Faustball gestalten, siehe** [**Was wir planen**](https://www.tus-witten-stockum.de/abteilungen/abteilung-maennerturnen/was-wir-machen/)**.**

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##### Die Abteilungsleitung

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  [### Aktuelles

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 [### Abteilungsleitung

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 [### Termine

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  [### Was wir machen und planen

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 [### Radtouren

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 [### Wie es anfing

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  [### Archiv

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 [### Abteilungsordnung

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 [### MÄTUA-Treff

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  50 Jahre MÄTUA
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 #### Wie alles begann

 Dieses Jahr besteht die MÄTUA des TuS Stockum 50 Jahre und ist damit eine der ältesten Abteilungen im Verein. Zeit, einmal zurückzublicken. Es begann eigentlich damit, dass Dieter Leese etwa 1971 beschloss, von der Annener Turnerschaft zum TuS Stockum zu wechseln, um dort eine Turnabteilung aufzubauen. Zusammen mit Elke Benner, der Übungsleiterin der schon länger bestehenden Damenturnabteilung, wurde eine Gruppe für Kinder‐ und Jugendturnen gegründet. Obwohl es dort immer einige vielversprechende Talente gab, reichte es damals aber nicht, dauerhaft eine Turnriege für Wettkämpfe zu bilden. Möglicherweise kam daher seine Aufforderung an die Kinder, doch mal unsere Väter zu fragen, ob sie nicht Lust hätten zu turnen. Tatsächlich traf sich bald eine Gruppe von etwa einem Dutzend Vätern am Montagabend in der alten Turnhalle oberhalb des Sportplatzes. Nach einigen Aufwärmübungen wurden dann Barren, Reck, Seitpferd, später gerne das neue Minitrampolin aufgebaut. Dabei konnte man beim Aufbau des Recks mit seinen schweren gusseisernen Pfosten aufs Aufwärmen eigentlich verzichten.

Zwar gab es auch in dieser Gruppe keine unentdeckten Turntalente, aber es wurde trotzdem eifrig geturnt und die Gruppe wuchs langsam an. Dazu trugen auch das abschließende Ballspiel und das anschließende gesellige Beisammensein bei. Die Ballspiele erwiesen sich anfangs als problematisch. Das ursprünglich eingeführte Korbballspiel wurde bald durch Völkerball – mit einem Medizinball – ersetzt. Beides führte aufgrund von Übereifer aber immer mal zu Blessuren und daher versuchte Dieter, uns Prellball beizubringen. Das erwies sich als technisch zu anspruchsvoll. Letztendlich wurde Faustball dann „das“ Spiel. Zur Dritten Halbzeit ging es zu Rosi und Bernd ins Gasthaus Steffen. Dort kam es öfter auch zu hitzigeren Diskussionen über Politik oder Kommentaren, den einzigen Altbiertrinker am Tisch betreffend.

 #### Gründung der Abteilung

 1974 war die Gruppe auf etwa 20 Turner angewachsen und es entstand der Gedanke, eine eigene Abteilung zu gründen. Ein Grund dafür war auch, dass die Herren zu diesem Zeitpunkt als Mitglieder der Damenturnabteilung geführt wurden. An einem diesigen Herbstabend im Oktober oder November 1974 trafen sich dann 12 Turner in der Gaststätte Haus Platte auf dem Vöckenberg. Im schummrig beleuchteten Saal war schnell Einigkeit, dass eine eigene Abteilung gegründet werden sollte, mit Friedhelm Berg als Abteilungsleiter und Dieter Leese als Oberturnwart. Zwei Punkte wurden aber länger diskutiert: Wer wäre bereit, sich um die Finanzen zu kümmern und wie sollte die neue Abteilung heißen. Nachdem vorgeschlagen wurde, dass der neue „Kassierer“ intern als Schatzmeister bezeichnet werden sollte, fand Gerd Palm sich bereit, das Amt zu übernehmen.

Der Name hingegen bedurfte längerer Diskussion. Natürlich lag „Männerturnabteilung“ auf der Hand und in Dieters Interesse. Aber es war damals schon klar, dass dieser Name die zukünftige Entwicklung der Abteilung einschränken könnte. Als Kompromiss schlug Heinz Steinkamp vor, den Namen in „MÄTUA“ abzukürzen, was sofort begeistert angenommen wurde. Bis dann der Antrag eingereicht und durch den Vereinsvorstand befürwortet wurde, verging allerdings noch einige Zeit. Dass Männer damals im TuS – abgesehen von der kleinen Tischtennisabteilung – eigentlich in der sehr erfolgreichen Fußballabteilung Sport trieben, mag dazu beigetragen haben. Letztendlich wurde dann auf der nächsten Jahreshauptversammlung die Gründung der MÄTUA zum 01.01. 1976 von den anwesenden Mitgliedern beschlossen.

 #### Wie es weiter ging

 Die Abteilung, die ursprünglich aus einem harten Kern von Männern aus dem Neubaugebiet rund um die Himmelohstraße bestand, vergrößerte sich schnell, insbesondere durch „Nachwuchs“ aus dem nächsten Neubaugebiet auf der Wilhelmshöhe. Das Turnen blieb fester Bestandteil, entwickelte sich aber mehr hin zu Gymnastik an den Geräten.

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 *Bilder aus der alten Halle 1979: Da soll ich rüber? Dieter Leese machts vor. Zum Schluss Faustball*

Zur sportlichen Betätigung kamen auch bald gesellschaftliche Aktivitäten dazu. Der jährliche Herrenabend, der noch heute leichte Kopfschmerzen erzeugt, der Familienausflug nach Junkernhöh und zum Jahresabschluss das Winterfest mit Krönung von Kohlkönigin und Kohlkönig.

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 *Familienausflug 1976 und Herrenabend 1980*

Finanziert wurden die Aktivitäten aus der „Sau“, einem überdimensionierten Plastiksparschwein, dass jeden Montag bei der Dritten Halbzeit „gefüttert“ wurde. So erfolgreich, dass auch regelmäßig Aktivitäten des Kinder‐ und Jugendturnens unterstützt wurden.

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 *Leichtathletik-Vereinsmeisterschaft 1980 und Hallensportfest 1982*

Zusätzliche Mitglieder, auch von außerhalb Stockums, kamen dann durch die stetige Vergrößerung der Faustball-Aktivitäten hinzu. Diese sorgte aber vor allem dafür, dass nach vielen Jahren des „Siezens“ in der Halle endlich zum „Du“ übergegangen wurde. Nachdem wir mal wieder gegen die befreundete Mannschaft von Halden‐Herbeck verloren hatten, kam deren Mannschaftsführer Heinz zu uns und sagte „Wenn ihr euch weiter siezt, wird das nie was mit euch. Bis ihr gesagt habt „Herr soundso, könnten sie den Ball vielleicht übernehmen“, ist der längst weg. Schreit „Peter“ oder „Gerd“, dann klappt das. Ab da wurde sich nur noch geduzt, und auch im Faustball wurden wir langsam erfolgreicher.

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 *Faustballturnier Feld 1980 und Siegerehrung Vereinsfaustballturnier Halle*

Von Anfang an wurden auch Aktivitäten des Gesamtvereins von der MÄTUA oder einzelnen Mitgliedern organisiert, wie Leichtathletik und Faustball Vereinsmeisterschaften, der Volkslauf „Trimm‐Trab“, der Lauftreff oder die Abnahme des Sportabzeichens.

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 *Medaillenausgabe Trimm Trab 1978 und Trimm Trab 1982*

Und über das sportliche Miteinander in der Abteilung hinaus entstanden viele tiefe Freundschaften. Seitdem hat sich die Abteilung stetig entwickelt, parallel zur Entwicklung des TuS Stockum vom sympathischen Dorfverein zu einem modernen Großverein mit seinem breiten Angebot. Die ehemalige Turnstunde ist heute eine anspruchsvolle Gymnastik (Fitness für jedermann). Regelmäßige Fahrradtouren und Boulespiel ergänzen die sportlichen Aktivitäten. Der Stammtisch findet nach wie vor statt, jetzt im vereinseigenen Fairplay und mit deutlich geringerem Alkoholkonsum. Und geblieben ist der Gedanke, gemeinsam Sport zu treiben für die eigene Gesundheit, was der Hauptgedanke bei der Gründung der Abteilung vor 50 Jahren war.

Dr. Martin Palm